Sonderausstellung
 
"Atemschutz im Feuerwehrdienst" (Programm)
n Anwesenheit von vielen Feuerwehrfachleuten aus dem In- und Ausland und feierlich umrahmt von der Feuerwehrmusikkapelle Windhaag b. Freistadt, eröffnete LFKDT Johann Huber am 14. Mai 2011 im OÖ. Feuerwehrmuseum St. Florian die Sonderausstellung „Atemschutz im Feuerwehrdienst“. Dr. Alfred Zeilmayr hat mit seinem Team eine einmalige Sonderschau zusammengestellt, die die interessante Geschichte des stets aktuellen Themas Atemschutz anhand von Bildtafeln und einmaligen Exponaten zeigt. Die Berufsfeuerwehren Wien und Linz sowie die Betriebsfeuerwehren Chemiepark und Voestalpine, die FF Wels und namhafte Atemschutzgerätehersteller unterstützten mit Leihgaben die Sonderschau. Sauerstoff-Schutzgeräte einerseits und andererseits Pressluftatemgeräte stehen den Feuerwehren heute als schwere Atemschutzgeräte zur Verfügung. Die Entwicklung reicht zurück  in die Jahrhundertwende. Große Grubenunglücke und Brände trieben die Entwicklung voran. Die Entwicklung der Atemschutzmasken konnte in dieser Ausstellung, dank der fachkundigen Hilfe von Ing. German Vogliano, mit vielen exklusiven Exponaten dargestellt werden. Letztlich war der Krieg „der Vater aller Dinge“, dem Thema Atemschutz wurde viel Beachtung geschenkt und dabei viel Brauchbares und Praktisches auch für die Feuerwehr entwickelt. Der Schutzbekleidung ist in der Ausstellung viel Raum gewidmet. „Eine Sonderschau mit dieser Vielfalt und dem hohen Niveau ist einmalig“, bekundete stellvertretend für alle Feuerwehrleute, der Leiter der Berufsfeuerwehr Linz Br. Dir. DI Gerhard Greßlehner.
 
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Für LBD Johann Huber war das Museumsfest der letzte große Auftritt in seiner fast 20 Jahre währenden Dienstzeit. Mit 1. Juni trat er als Landes-Feuerwehrkommandant von Oberösterreich zurück. Zu seinem Nachfolger wurde Dr. Wolfgang Kronsteiner gewählt.  

Das Rahmenprogramm bot für alle Feuerwehrleute und deren Freunde viel Interessantes. Bei der Tauschbörse konnte man Feuerwehrhelme, Abzeichen, Uniformen und vieles mehr erstehen. Die Übergabe der, aus Patentplänen von Ferdinand Leithenberger  um 1850 stammenden und originalgetreu konstruierten Wasserförderpumpe von E-OBR Hans Sallaberger und seinen Kameraden von der FF Hagenberg erweckte reges Interesse. Die „Frühlingsfahrt der Feuerwehr Oldtimer“ war zwar verregnet, dennoch nahmen 20 interessante Fahrzeuge mit ihren stolzen Besitzern und Betreuern daran teil. Dank aller fleißigen Helfer in der Organisation, Verpflegung und Betreuung und der musikalischen Begleitung der FW-Musikkapelle Windhaag war das zwei Tage dauernde Museumsfest sehr erfolgreich.

Die Sonderausstellung wird drei Jahre lang im Oö. Feuerwehrmuseum St. Florian zu sehen sein. Geöffnet ist das Oö. Feuerwehrmuseum St. Florian täglich außer Montag. Gruppenanmeldungen, speziell wegen einer Führung, sind unter der Tel. Nr. 07224 4219 erbeten.     

"In drei Minuten tot" - Bebilderter Artikel von H.G. Müller

Historisches Feuerwehrzeughaus St. Florian